Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Ich bin seit ungefähr fünfzehn Jahre im Bereich der klinischen Psychologie tätig, in der Ausbildung, Praxis, Forschung, und universitären Lehre. Meinen wichtigsten Erfahrungen nach, die ich sowohl im Berufs- als auch im Privatleben erworben habe, ist eine Weiterentwicklung immer möglich. Ich bin meinen KlientInnen für ihr Vertrauen dankbar, wenn ich sie auf diesem Weg ein Stück begleiten darf. Auf diesen Seiten können Sie über die von mir angewendeten Methoden und in meiner Praxis am häufigsten auftauchenden Probleme lesen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass ich Sie unterstützen könnte, bin ich gerne für Sie da.

ICH BIETE KLINISCH-PSYCHOLOGISCHE BEHANDLUNG BEI DEN FOLGENDEN PSYCHISCHEN PROBLEMEN AN:

  • Affektive Störungen
  • Angsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Esstörungen
  • Störungen der Anpassung im sozialen Kontext
  • Impulsive Ausbrüche
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Schwierigkeiten in engen Beziehungen
  • Belastende Lebensereignisse
  • Mangelnder Selbstwert
  • Selbsterfahrung

ÜBER DIE KLINISCHE PSYCHOLOGIE

Klinische PsychologInnen wollen ihren KlientInnen dabei helfen, ihre Probleme klarer sehen zu können und bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Gespräche mit einem/r klinischen Psychologen/in können helfen zu entscheiden, ob es zielführender wäre, die Umstände oder die eigene Interpretation einer Situation zu ändern und bieten Unterstützung bei der Umsetzung. Diese Gespräche sind ganz anders als der Austausch mit Freunden oder mit der Familie. PsychologInnen sind nicht involviert in die Situation, können diese vom Außen betrachten und dadurch helfen, sich vom Problem distanzieren zu können. PsychologInnen akzeptieren ihre Klienten, wie sie sind und wollen sie nicht ändern. Diese Haltung kann neue Aspekte und Interpretationsmöglichkeiten einbringen, mit denen man die Schwierigkeiten überwinden oder neubewerten kann.

Ein wichtiger Punkt: PsychologInnen haben Verschwiegenheitspflicht.

ANGEBOT

Die klinisch-psychologische Behandlung erfolgt aus einer Zusammenarbeit von KlientInnen und PsychologInnen, um ein vereinbartes Ziel (z. B. Weiterentwicklung sozialer Fertigkeiten, Überwindung von Ängsten oder Verbesserung der Stimmung) zu erreichen. Klinische PsychologInnen verwenden Methoden von verschiedenen wissenschaftlich belegten Psychotherapierichtungen.

Die in meiner Praxis am häufigsten angewendeten psychologischen Methoden:

  • psychologische Testverfahren
  • therapeutisches Gespräch
  • Verhaltenstraining
  • kognitive Umstrukturierung
  • Entspannung

DIE METHODEN VON FOLGENDEN PSYCHOTHERAPEUTISCHEN RICHTUNGEN WERDEN IN MEINER PRAXIS ANGEWENDET:

Kognitive Verhaltenstherapie

Vielfältige Methoden und Herangehensweisen mit dem Ziel einer klareren Wahrnehmung des Selbst und der Umwelt, sowie einer verbesserten und günstigeren Kontrolle der Gedanken und Emotionen. Die kognitive und verhaltenstherapeutische Behandlung umfasst Veränderungen des Handelns, des Denkens, des Empfindens, des Fühlens, der sozialen Interaktion und auch der körperlichen Reaktionen. Der therapeutische Prozess ist ähnlich zu einem Entwicklungsprozess spezifischer Fertigkeiten, die einen kontrollierten und kompetenten Umgang mit den eigenen Problemen der KlientInnen fördern. Die kognitive Verhaltenstherapie ist für die KlientInnen ein transparent strukturierter und offener Prozess, in dem die eigene Aktivität und Verantwortung der Klienten als wesentlicher Teil der Entwicklung betrachtet wird.

Personenzentrierte Psychotherapie

Das Ziel dieser therapeutischen Methode kann am besten mit dem bekannten Zitat von Carl Rogers beschrieben werden: „Wenn ich mich so, wie ich bin, akzeptiere, dann ändere ich mich.“ (1961, p. 48). Seiner Theorie nach, sind die psychischen Störungen Folgen des nicht-Übereinstimmens des Selbstkonzepts und des Erlebens. Das heißt, wenn Menschen sich selbst nicht gut und realistisch kennen und verstehen, sind sie nicht ausgeglichen und fühlen sie sich nicht wohl. Diese Labilität kann sich auch in Form von ängstlichen, depressiven oder andere psychopathologischen Symptomen ausdrücken. Durch eine empathische und wertschätzende therapeutische Beziehung kann aber das Entwicklungspotenzial, die sogenannte Selbst-Aktualisierungstendenz der Person aktiviert werden. Der natürliche Wachstumsprozess kann zu einem höheren Selbstwert und einem bereichernderen, glücklicheren und auch symptomfreien Leben führen.

Tiefenpsychologische Psychotherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie arbeitet theoretisch mit den Erkenntnissen der Psychoanalyse und deren Weiterentwicklungen bzw. Modifizierungen im Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung und deren Störungen. Die Verminderung der Probleme oder Symptome wird durch die Einsicht in zugrundeliegende innere Konflikte und eine weitgehende Bearbeitung des aktuellen Zustands oder eines aktuellen Verhältnisses erreicht.

Familientherapie

Die systemische/Familientherapie beschäftigt sich mit zirkulären Wechselbeziehungen zwischen zwei oder mehr Menschen. Im Mittelpunkt steht nicht ausschließlich das Individuum, sondern das ganze System (die kleinere Gemeinschaft, wie Familie, Freundeskreis, Arbeitsgruppe, usw.) dessen Mitglied das Individuum ist. Es geht sowohl darum, wie sich Interaktionen innerhalb der Familie auf die Gefühle oder Symptome eines Familienmitglieds auswirken, als auch umgekehrt um die Auswirkungen von Gefühlen und Symptomen der einen Person auf andere Familienmitglieder und ihre Interaktionen. Eine erfolgreiche Intervention innerhalb des dysfunktionalen Systems kann auf die Mitglieder eine heilende Wirkung haben.

Entspannung

Autogenes Training nach Schultz:

Ein Prozess konzentrativer Selbstentspannung durch vorgeschriebene und schrittweise eingeleitete Übungen. Im Verlauf des Trainings kommt es zu einer Entspannung der Muskulatur und zu einer Erweiterung der oberflächlichen Blutgefäße. Es kann eine Grundhaltung ruhiger Zuversicht entstehen, die auch mit einer klareren Wahrnehmung vegetativer Funktionen (Atmen, Herzfrequenz, Bewegungen des Magen-Darm-Systems), Minderung von Ängste und Steigerung der Leistungsfähigkeit einhergehen kann.

Progressive Relaxation nach Jacobson:

Die Entspannung wird durch den willkürlichen Wechsel von Anspannung und Entspannung der Muskulatur angestrebt. Diese Methode fördert die Autonomie beim Umgang mit den eigenen Ängsten oder Störungen.

ZU MEINER PERSON

Geboren in Szeged, Ungarn.

Familienstand: verheiratet, Mutter von zwei Kindern

Berufserfahrungen:

Seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems

2018 Psychotherapiepraktikum, Sozialpsychiatrie Tagesklinik, Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien

Seit 2018 Tätigkeit in der Privatpraxis

2014-2018 Universitätsassistentin, Universität Wien, Fakultät für Psychologie, Institut für Angewandte Psychologie: Gesundheit, Entwicklung und Förderung, Klinische Psychologie im Erwachsenenalter

2007-2014 Psychologin, dann klinische Psychologin, Semmelweis Universität, Lehrstuhl und Fachambulanz für Klinische Psychologie, Budapest, Ungarn

2006-2007 Psychologin, Nationales Institut für Psychiatrie und Neurologie, Abteilung für Psychotische und Persönlichkeitsstörungen, Budapest, Ungarn

2003-2006 Psychologin, Psychiatrische Ambulanz, Monor, Ungarn

2003 Psychologin, Familienzentrum, Siófok, Ungarn

Ausbildung:

Seit 2017 Psychotherapeutisches Fachspezifikum, Österreichische Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Wien

2017 Psychotherapeutisches Propädeutikum, Arbeitsgemeinschaft für Personenzentrierte Psychotherapie, Gesprächsführung und Supervision, Wien

2016 Doktorat, mentale Gesundheitswissenschaft, klinische Psychologie, Semmelweis Universität Budapest

2008 Abschluss der Ausbildung in klinischer Psychologie (2015 Anerkennung des Bundesministeriums für Gesundheit und Eintragung in die Liste klinischer PsychologInnen)

2003 Diplom in Psychologie, Eötvös Loránd Universität Budapest (2014 genehmigt von der Universität Wien)

Publikationen

Fachzeitschriftenartikel:

Kocsis-Bogár, K., Mészáros, V., & Perczel-Forintos, D. (2018). Gender differences in the relationship of childhood trauma and the course of illness in schizophrenia. Comprehensive Psychiatry, 82, 84-88.

Pietschnig, J., Gittler, J., Stieger, S., Forster, M., Gadek, N., Gartus, A., Kocsis-Bogar, K., Kubicek, B., Lüftenegger, M., Olsen, J., Prem, R., Ruiz, N., Serfas, B. G., & Voracek, M. (2018). Indirect (implicit) and direct (explicit) self-esteem measures are unrelated: A meta-analysis of the Initial Preference Task. Plos One,13, e0202873

Kocsis-Bogár, K., Kotulla, S., Maier, S., Voracek, M., & Hennig-Fast, K. (2017). Cognitive correlates of different mentalizing abilities in individuals with high and low trait schizotypy: findings from an extreme-group design. Frontiers in Psychology, 8, 922. 

Kocsis-Bogár, K., Nemes, Zs., & Perczel, Forintos D. (2016). Factorial structure of the Hungarian version of Oxford-Liverpool Inventory of Feelings and Experiences and its applicability on the schizophrenia-schizotypy continuum. Personality and Individual Differences, 90, 130-136.

Kocsis-Bogár, K., & Perczel Forintos, D. (2014). The relevance of traumatic life events in schizophrenia spectrum disorders. Clinical Neuroscience, 67, 301-308.

Miklósi, M., Martos, T., Szabó, M., Kocsis-Bogár, K., & Perczel Forintos, D. (2014). Cognitive emotion regulation and stress: A multiple mediation approach. Translational Neuroscience, 5, 64-71.

Kocsis-Bogár, K., Miklósi, M., & Perczel Forintos, D. (2013). Impact of adverse life events on individuals with low and high schizotypy in a non-patient sample. Journal of Nervous and Mental Disease, 201, 208-215.

Kocsis-Bogár, K., Miklósi, M., & Perczel Forintos, D. (2012). Hungarian version of the Impact of Event Scale. Psychometric Evaluation. (Az Események Hatása Kérdőív magyar változatának pszichometriai vizsgálata.) Psychiatria Hungarica, 27, 245-254. 

Miklósi, M., Martos, T., Kocsis-Bogár, K., Perczel Forintos, D. (2011). Psychometric properties of the Cognitive Emotion Regulation Questionnaire. (A Kognitív Érzelem-Reguláció Kérdőív Magyar változatának pszichometriai jellemzői.) Psychiatria Hungarica, 26, 102-111.

Kocsis-Bogár, K., & Kiss, Zs. (2010). Unusual experiences, unusual logic. A cognitive perspective of hallucinations and delusions. (Különös élmények, különös logika: a hallucinációk és a téveszmék kognitív szemlélete.) Magyar Pszichológiai Szemle, 66, 169-183.

Konferenzbeiträge:

Kocsis-Bogár, K., Lipp. F., Scheingraber, J., Srownal, C. (2018). Subjective life dissatisfaction in disorganized schizotypy. Poster presentation. 19th Congress of European Psychiatric Association (EPA), Section of Epidemiology and Social Psychiatry, Vienna, Austria, 4-7th April 2018

Kocsis-Bogár, K., Bürger, L., & Hennig-Fast, K. (2017). Schizotypy and childhood trauma as suicidal risk factors in a non-clinical sample. Poster presentation. 6th European Conference on Schizophrenia Research, Berlin, Germany, 14-16th September 2017

Kocsis-Bogár, K., Oppenauer, G., Kotulla, S., & Hennig-Fast, K. (2016). Perception of media characters and social cognition in the schizotypy spectrum. Oral presentation. European Psychiatry Association (EPA) Section Meeting in Epidemiology and Social Psychiatry, Gothenburg, Sweden, 30th November-3rd December 2016

Kocsis-Bogár, K. & Perczel Forintos, D. (2014). Traumatic life events behind psychotic symptoms: results of an empirical study. Oral presentation. (Megrázó életesemények a pszichotikus tünetek hátterében: egy empirikus kutatás eredményei) In: Corpus sanum in mente sana. 8th National Congress of the Hungarian Psychiatric Society, Budapest, Hungary, 22-25th January 2014

Kocsis-Bogár, K., Miklósi, M., & Perczel-Forintos, D. (2013). Adverse life events, intrusions and psychometric schizotypy in a healthy sample. Oral presentation. (A kedvezőtlen életesemények, a szkizotípia vonás és az emlékbetörések összefüggései egészséges mintában.) In: A határtalan elme korlátai. 18th Annual Conference of the Hungarian Psychiatric Society. Győr, Hungary, 23-26th. January 2013

Kocsis-Bogár, K., Perczel-Forintos, D., & Miklósi, M. (2012). Traumatic life events and suicidality in people with schizophrenia. Oral presentation. (Traumatikus életesemények és az öngyilkos magatartás összefüggései szkizofréniával élőknél). Semmelweis University PhD Scientific Days, Budapest, Hungary, 12-13. April 2012

Kocsis-Bogár, K., & Perczel Forintos, D. (2012). Impact of traumatic life events and suicide risk in people with schizophrenia. Poster presentation. 42nd Congress of European Association for Behavioural and Cognitive Therapies (EABCT), Geneva, 29th August – 1st September 2012.

Sonstige Publikationen:

Kocsis-Bogár, K. (2010). Magical connection with the objects: a behavioural diagnostic report of a patient with obsessive-compulsive disorder. (Mágikus kapcsolat a tárgyakkal: egy kényszerbeteg nő esetének leírása) In: Perczel-Forintos, D. (ed.) Higgyünk a szemünknek! Kognitív visekedésterápiás esettanulmányok. Budapest: ELTE Eötvös Edition, 2010, 77-90.


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